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Landwehr

Unser Haus und die Brauerei tragen den Namen Landwehr-Bräu. So wie Sie es auf den unteren Bildern sehen, ist es überall bei uns, ob als Skulptur, als Bild, in der Landwehr-Garde oder in unseren Logos verwurzelt.

Der Begriff der Landwehr hat gerade für unsere Region eine sehr bedeutsame historischen Beziehung.
Das Gebiet der ehemalige Reichsstadt Rothenburg o. d. Tauber erstreckte sich vor 200 Jahren über weite Gebiete der heutigen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg. Die strategisch günstige Lage der Stadt mit der Burg auf dem Bergsporn oberhalb der Tauber, wurde 1274 zur Freien Reichsstadt erklärt und blieb dies bis 1802. Das Besondere war, das die Besitzungen der Stadt weit über deren Grenzen hinausreichten. Der Landbesitz wuchs auf 397 qkm an und schloss 183 Ortschaften ein.
Bereits im Mittelalter ließ die Stadt ihr engeres Landgebiet in seinen Außengrenzen durch die sogenannte „Landhege“, einem Grenzzug im Graben-Wall-System, befestigen. Die Landbevölkerung war zu Wach- und Kriegsdiensten verpflichtet. Der so angelegte Schutzwall diente zur Verteidigung, an den Wegdurchlässen aber vor allen Dingen der Steuererhebung.
Militärische Bedeutung hatte das mit dichtem Strauchwerk bepflanze Graben-Wall-System nicht. Es diente mehr dazu Zeit zu gewinnen, bis die eigentliche Landwehr mobilisiert werden konnte.

Die heutigen Uniformen, wie wir Sie z.B. in unseren Logo verwenden, stammen wohl aus der Zeit des 18-19 Jahrhunderts. Durch vielerlei Veranstaltungen werden besonders in unserer Brauerei diese historischen Traditionen gepflegt und in unseren Festumzügen und der Landwehr-Garde, welche die Blaskapelle Geslau verkörpert, leben wir diese Tradition so wie die traditionelle Herstellung unserer Biere.

Quelle z.T.: Rothenburg o. d. Tauber und sein reichsstädtisches Landgebiet/Bayerisches Landesamt für Umwelt